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AM GRÜNEN STRAND DER SPREE - PART III (1960)

Bum Krüger, Werner Lieven, Malte Jäger
$9.99


Am Abend des 26. April 1954 treffen sich der Werbefilmproduzent Hans Schott, der Maler und Filmberater Fritz Georg Hesselbarth und der Schauspieler Bob Arnoldis mit ihrem Freund, dem erst vor kurzem aus sowjetischer Gefangenschaft heimgekehrten Ex-Major Hans-Joachim Lepsius. Gastgeber ist Lepsius' Vetter Matthias Brabender, der aber wegen einer anderweitigen Einladung nicht persönlich anwesend sein kann. Das Treffen findet in der altvertrauten Jockey-Bar in West-Berlin. Der eigentliche Zweck dieses Treffens ist es, Lepsius die Wiedereingenung in das Zivilleben der Nachkriegszeit zu erleichtern. Zunächst liest Lepsius Tagebuchbl eines noch vermissten Freundes vor. Andere Erzählungen schließen sich an, und langsam entsteht ein Mosaik Berlins und der jungen DDR,die damals im Westen auch nach der Staatsgründung nur als Ostzonebezeichnet wurde.

On the evening of 26 April 1954, a film producer by the name of Hans Schott, a painter and film advisor Georg Hesselbarth and an actor Bob Arnoldis meet with an old friend, ex-Major Hans Joachim Lepsius, who has just recently been released from Soviet imprisonment.  The meeting takes place in a bar in West Berlin (the Jockey Bar), well known to all of them from before the War.  The actual purpose of the meeting is to make it easier for Lepsius to adjust to his new life in postwar Germany.  Lepsius starts reading the pages of a diary written by a friend who is missing in action.  Then each tells their own stories of the recent past and the present, slowly revealing a mosaic of postwar Berlin and the young DDR, then referred to in the West only as the Ostzone or Sowjetische Besatzungszone.


PART FIVE:

Capriccio Italien 

Inzwischen ist der Morgen des 27. April angebrochen und es erscheinen Direktor Gatzka nebst Gattin aus Oberkassel bei Bonn in der Jockey-Bar, die ein kleiner Autounfall dorthin verschlagen hat. Gatzka, während des Krieges begeisterter NSKK-Mann, jetzt hoch angesehenerWirtschaftswunderkapitän, ist Tatsachenmensch. Berlin ist für ihn ein reines Zuschussgeschäft zu Lasten des westdeutschen Steuerzahlers. Für Frau Gatzka sind West-Berlin und die Ostzone doch ein und dasselbe. Bob Arnoldis, der nun mit einer Erzählung an der Reihe ist, erfindet kurzerhand eine Geschichte, die man mit Frau Gatzka in Verbindung bringen könnte.

Also, so beginnt Arnoldis, im Oktober 1935 begibt sich ein gewisser Hans-Werner Hofer auf eine amouröse Reise nach Italien. Zuerst verlebt er einige Tage mit der schönen Kunsthistorikerin Elisabeth Maag in Pistoia. Dann steht sein Sinn nach dem niederländischen Mädchen Ankie und zum Schluss hat er nur noch Augen für eine gewisse Cornelia, die eine Pension in der Nähe von Florenz leitet und durchaus mit Frau Gatzka identisch sein könnte, da sie nach ihren eigenen Angaben in diesem Jahr tatsächlich eine Pension in dieser Gegend geführt hatte. Als sich Gatzka darüber erzürnt, dass man eine derart alberne Geschichte mit seiner Frau in Verbindung bringen könnte, versichert Arnoldis, dass es sich bei der in Frage kommenden Dame um eine ganz andere Person handeln würde und dass Hofer, also er selbst, am Schluss der Erzählung nur schwerlich als Sieger bezeichnet werden könnte. Zum Schluss wieder versöhnt, verlassen die Eheleute das Lokal.

Als sich die Runde langsam zum Aufbrechen bereit machen will, steht plötzlich Bastienne in der Tür. Sie hat bei einem morgendlichen Ausritt von Brabender erfahren, dass auch ein gewisser Peter Koslowski der Runde beiwohnt. Koslowski anfänglich noch ärgerlich, wird von seinen Freunden geschickt in ihr Auto gelotst. Und als Barbara /Bastienne fragt, wohin er wolle, lächelt er sie an und sagt: „Mit ihnen, liebes Wundergebilde, bis ans Ende der Welt und aller Tage“.

In the meantime, the morning of April 27th has dawned and a Mr. Gatzka and his wife from Oberkassel have come into the Jockey Bar.  Gatzka was an enthusiastic NSKK man during the War, but is now a chief beneficiary of the Wirtschaftswunder in postwar Germany.  He thinks of himself as a rational man; a "man of facts".  To Mrs. Gatzka, West Berlin and the Ostzone are one and the same.  Bob Arnoldis, whose turn it is to tell a story, thinks of one which might make Mrs. Gatzka part of the circle.

Arnoldis tells the story of a certain Hans Werner Hofer, who, in October 1935, takes a romantic trip to Italy.  At first, he spends a few days with a beautiful art historian by the name of Elisabeth Maag in Pistoia.  Then he does some Dutch girl name Ankie and finally only has eyes for a certain Cornelia, who runs a Pension near Florence and who could absolutely pass as a twin for Mrs. Gatzka, who admits that at that time, she actually ran a pension in that very area.  As the husband starts to get worried that this story might compromise his wife, Arnoldis assures him that the story concerns a totally different woman and that Hofer -- who is actually Arnoldis himself -- can only with difficulty be considered "victorious" by the story's end.  The tale finished, the couple breathe easier that they were in no way involved in the plot and leave the bar relieved.  The group begins to break up to go on their own ways, when suddenly, Bastienne comes in through the bar's door.  She has learned from Brabender that a certain Koslowski is there and has come to see him.  At first very angry, he is calmed down and his friends eventually help him into Bastienne's car.  When she asks "where to", he replies, "With you, my beloved, to the end of the world and forever!"

IN GERMAN WITH NO SUBTITLES.

94 minutes long.  REGION FREE  (will play in any DVD player)

FILM QUALITY: VERY GOOD


 

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